Allgemeine Verletzungen

Symptome

Offene Verletzungen

▲ Aufgekratzte, aufgeschürfte Haut kann bluten ➔ Schürfwunde,

▲ Geplatzte Haut nach starkem Aufprall, eventuell stark blutend ➔ Platzwunde,

▲ Zerfranste, verschmutzte, manchmal klaffende Wundränder durch Tierbiss ➔ Bisswunde

▲ Tiefer, eventuell klaffender Spalt in der Haut durch Schnitt ➔ Schnittwunde

 

Verbrennungen

▲ Hautrötung, eventuell mit Blasen oder schmierigem Film ➔ Verbrennung

 

Stumpfe Verletzungen

▲ Nach Einklemmung, bläuliche Verfärbung und Anschwellen des Fingers oder Fusses ➔ Quetschung

▲ Schwellung, rötliche Verfärbung der Haut nach Aufprall ➔ Bluterguss

 

Vorsicht
Prüfen Sie, ob die Tetanus-Schutzimpfung (Starrkrampf) aufgefrischt werden muss.

So helfen Sie Ihrem Kind

Weint das Kind, beruhigen und trösten Sie es zuerst. Lenken Sie das Kind mit einem Lied, Vers oder Spiel ab. Erklären Sie dem Kind seinem Alter entsprechend, was Sie tun. Gehen Sie die Wundversorgung spielerisch an, machen Sie beispielsweise auch der Puppe oder dem Teddybären einen Verband. Bevorzugen Sie farbige Verbände oder bedruckte Pflaster. Bei neutralen Schnellverbänden können Sie auch ein Motiv aufmalen.

 

Wie Sie bei kleinen Verletzungen vorgehen

▲ Nicht auf offene Wunden pusten, husten oder niesen.

▲ Hände waschen (wenn möglich desinfizieren oder Einweghandschuhe benutzen).

▲ Schmutzige Wunde mit Trinkwasser auswaschen.

▲ Bei starker Verunreinigung Wundbad, desinfizierende Wundseife oder Arnikatüchlein benützen und gut spülen.

▲ Wunde mit sterilem Material trocknen.

▲ Mit Desinfektionsmittel die Wunde vorsichtig von innen nach aussen abtupfen.

▲ Sterile, nicht klebende Kompresse auflegen und nicht zu eng verbinden.

▲ Stumpfe Verletzungen mit Schwellungen sofort kühlen und hochlagern.

Mittel aus der Drogerie

Äussere Anwendung: Arnikatüchlein, Desinfektionsmittel, steriles Verbandsmaterial, Bach-Notfalltropfen.

Innerlich: Verletzungsglobuli, Bach-Notfalltropfen

Wann zum Arzt?

Bei Sensibilitäts- und Motorikstörungen / Infektionszeichen wie zunehmenden Schmerzen, Anschwellen, Rötung und Hitzegefühl im Wundbereich, Eitern, Fieber / geschwollenen, geröteten oder schmerzhaften Lymphknoten.