Grippe

Symptome

Wichtige Vorbemerkung!

Unterschieden wird zwischen einer echten Grippe (Influenza) und einem grippalen Infekt. Der grippale Infekt entspricht der ➔ Erkältung. Die Influenza ist dagegen eine ernst zu nehmende Erkrankung, die insbesondere im Säuglings- und Kindesalter unter ärztlicher Kontrolle stehen muss.

 

Hohes ➔ Fieber, Frösteln, ➔ Husten, ➔ Kopfschmerzen, ➔ Bauchschmerzen, begleitet von Gliederschmerzen, Abgeschlagenheit, Unwohlsein, Müdigkeit. Im Gegensatz zur ➔ Erkältung stehen bei der Grippe das (relativ hohe) ➔ Fieber, der ➔ Husten und das Frösteln im Vordergrund.

Ursachen

Influenzaviren (= Grippeviren), die in der Regel saisonal (meist im Spätherbst oder Winter) durch Tröpfchen- oder Schmierinfektion übertragen werden.

So helfen Sie Ihrem Kind

▲ Bettruhe.

▲ Eventuell fiebersenkende Medikamente ➔ Fieber) wie Paracetamol.

▲ Viel trinken.

▲ Zu viele Kleiderschichten entfernen.

Mittel aus der Drogerie

Erkältungstee, Bronchialsalbe für Kinder, Spagyrik. Hom.: Ferrum, Belladonna, Argentum. Bei Fieber Schmerz-/Fiebermittel (Paracetamol-Suppositorien oder -sirup), Spenglersan Virus influencae

Wann zum Arzt?

▲ Bei Verdacht auf echte Grippe (wenn das Kind mit den erwähnten Symptomen während einer Grippeepidemie erkrankt).

▲ Fieber über 38,5 Grad in den ersten drei Lebensmonaten.

▲ Fieberzustände, die länger als 3 bis 4 Tage dauern.

▲ Fieber über 39,5 Grad, das auf Fiebermittel oder andere Massnahmen nicht anspricht.

▲ Fieber mit Zusatzsymptomen wie Reizbarkeit, Teilnahmslosigkeit, Bewusstseinstrübung, Kurzatmigkeit.

▲ Nahrungs- und Flüssigkeitsverweigerung, Fieberkrampf, Schmerzen.

▲ Wenn es nach dem Abklingen der Symptome zu einem erneuten Fieberschub kommt (ev. Sekundärinfektion > Arzt!).

▲ Bei Nackensteifigkeit; das Kind kann das Kinn nicht mehr auf die Brust beugen.