Sonnenbrand

Symptome

Rötungen an den Stellen, die der Sonne zu lange ausgesetzt waren: Gesicht, Ohren, Hand- und Fussrücken, Nacken und Schulterpartie.

Ursachen

Zu intensives Sonnenbad, kein Sonnenhut, keine Sonnencreme oder keine Bekleidung, die vor Sonne schützt.

So helfen Sie Ihrem Kind

▲ Kühlen: Bei einem Sonnenbrand 1. und 2. Grades (siehe «Verbrennung», Seite 15) bringen Sie Ihr Kind sofort in den Schatten. Kühlen Sie die verbrannten Stellen mit kaltem Wasser. Ziehen Sie dem Kind notfalls ein nasses T-Shirt über.

▲ Pflege: Cremen Sie die verbrannte Haut danach mit einer kühlenden und feuchtigkeitsspendenden Lotion oder einem Gel ein.

▲ Flüssigkeit: Geben Sie Ihrem Kind viel leicht gesalzene Flüssigkeit zu trinken (1 Teelöffel Salz auf 1 Liter Wasser).

▲ Bei einem Sonnenbrand können Sie Ihrem Kind auch ein kühles Bad einlassen. Geben Sie dazu je dreissig Tabletten Schüssler-Salz Nr. 3 (Ferrum phosphoricum) und Nr. 8 (Natrium chloratum). Verabreichen Sie zudem alle 15 Minuten abwechslungsweise eine dieser beiden Tabletten.

Mittel aus der Drogerie

Hom.: Spray bei Verbrennungen zur äusserlichen Anwendung. Cantharis oder Hypericum hilft, die Schmerzen von innen zu lindern. Kühlende Gels und Spray. pflanzliche Wundtinktur, Schüssler-Salben Nr. 8 und Nr. 3

Wann zum Arzt?

▲ Grossflächige Sonnenbrände.

▲ Wenn sich durch den Sonnenbrand Blasen oder offene, rote Wundflächen gebildet haben (ab Verbrennungen 2. Grades), gehen Sie mit Ihrem Kind zum Arzt. Kommen Fieber, Kopfschmerzen, Schwindel und Erbrechen dazu, droht zudem ein Hitzschlag, der ebenfalls in ärztliche Behandlung gehört.