Verbrennung

Symptome

▲ Verbrennungen 1. Grades: Rote, entzündete Haut.

▲ Verbrennungen 2. Grades: Sehr schmerzhafte, nässende Haut, Brandblasen.

▲ Verbrennungen 3. Grades: Weisse, berührungsempfindliche oder tief verschorfte Haut. Oft nur geringe Schmerzen, da Nervenenden zerstört sind. Bis in die Unterhaut beschädigtes Gewebe.

Ursachen

Verschiedene elektrische Haushaltgeräte wie Bügeleisen, Kochplatten etc., heisses Fett und Wasser, Sonne (siehe «Sonnenbrand»).

So helfen Sie Ihrem Kind

▲ Tauchen Sie den verbrannten Körperteil während mindestens 15 bis 30 Minuten in kaltes Wasser oder lassen Sie kaltes Wasser darüberfliessen. Danach die verletzte Stelle mit kalten Lappen umwickeln. Oder mit einem kühlenden Spray behandeln. Ist die Verbrennung oder Verbrühung durch die Kleidung hindurch erfolgt, entfernen Sie diese, sofern sie nicht an der Wunde festklebt.

▲ Bei Verbrennungen ist es wichtig, dass Ihr Kind viel lauwarmes Wasser trinkt.

▲ Bei grossen Verbrennungen vor Unterkühlung schützen mit Decken oder warmen Kleidungsstücken. Vorsicht bei Schock. Schocksymptome: Blässe, Zittern, kalter Schweiss, Unruhe, Verwirrtheit. Beine hochlagern, Wärme zuführen und UNVERZÜGLICH Arzt rufen.

Mittel aus der Drogerie

Innerlich helfen die Notfalltropfen, Schüssler-Salz Nr. 3 (Ferrum phosphoricum), bei Blasenbildung in Kombination mit der Nr. 8 (Natrium chloratum)

 

Wichtig
Die bei Verbrennungen entstehenden Blasen schützen die geschädigte Haut und verhindern Infektionen – deshalb nicht öffnen.

Wann zum Arzt?

Grossflächige Verbrennungen 1., 2. und 3. Grades gehören in ärztliche Behandlung. Die Haut ist eines der wichtigsten Atem- und Stoffwechselorgane, weshalb durch Verbrennungen auch andere Organe wie zum Beispiel Lunge oder Niere in Mitleidenschaft gezogen werden können. Sind 8 bis 10 Prozent der Hautoberfläche verbrannt (entspricht bei Kindern etwa der Fläche eines Ober- oder Unterschenkels), besteht bereits Lebensgefahr.