Windeldermatitis

Symptome

Rötungen im Windelbereich mit unscharfer, schuppender Begrenzung, meist zuerst in den Leis- tenfalten oder am Darmausgang, manchmal bilden sich besonders am Rand Bläschen oder Knötchen. Manchmal zusätzliche Infektion durch Hefepilz.

Ursachen

Haut im Windelbereich ist oft feucht und deshalb besonders anfällig für Krankheitskeime, zusätzlich zersetzen Bakterien den Urin und bilden Ammoni- ak, das die Haut reizt und entzündet. Unverträglichkeit von Windeln/Duftstoffen/Plastik. Zahnen.

So helfen Sie Ihrem Kind

Hautausschläge während der Stillzeit werden in der Regel mit Muttermilch gepflegt. Bei den ersten Anzeichen einer Hautrötung den Windel- bereich so trocken wie möglich halten: Das Gesäss so oft wie möglich unbedeckt lassen, Windeln häufig wechseln, die betroffene Haut mit Cremen oder Pasten vor weiterer Feuchtigkeit schützen, Gesässbäder mit einem entzündungshemmenden Zusatz wie Kamillenextrakt können zu einer rascheren Heilung beitragen. Ebenfalls hilft eine sanfte Reinigung des Gesässes mit Baby-Badekleie oder einem Absud aus Zinnkraut oder Käslikraut (Malve). Ferner Equisetum, Argentum, Chamomilla (Zahnen). Hautpflegeöle ohne ätherische Öle oder Konservierungsstoffe. Bei wiederholtem Auftreten: Windelmarke wechseln.

Mittel aus der Drogerie

Babybadekleie; hom.: Argentum, Chamomilla; Spagyrik, Schüssler-Salze innerlich Nr. 11 und äusserlich Nr. 9 und Nr. 11, Hamamelistinktur zur Reinigung

Wann zum Arzt?

▲ Wenn das Ekzem dem Säugling starke Beschwerden bereitet.

▲ Wenn der Verdacht besteht, dass das Ekzem durch einen Hefepilz oder Bakterien zusätzlich infiziert ist (Wunde weist weissliche oder gelbgrünliche Beläge auf, blumenkohlartige Ausbreitung).

▲ Wenn nach einigen Tagen Selbstbehandlung keine Besserung sichtbar ist.