Zeckenbisse

Symptome

Lokale allergische Hautreaktion, manchmal mit Juckreiz, innert Stunden bis zwei Tage nach dem Stich möglich. Selten Anaphylaxie.

 

Problematisch:

Übertragung von gefährlichen Infektionskrankheiten: FSME / Boreliose FSME / Borreliose

Ursachen

Insekten geben beim Stechen giftige Substanzen, Viren oder Bakterien ab.

 

Viral:

Frühsommer Meningoenzephalitis (FSME) auch Hirnhautentzündung genannt: Fieber, Kopf-, Nacken- und Gliederschmerzen, wie eine Grippe. Da es keine Therapie gegen FSME gibt, kann nur durch eine Impfung und Schutzkleider vorgebeugt werden.

 

Bakteriell:

Borreliose: Oft eine ringförmige Rötung um die Einstichstelle (Wanderröte). Es gibt keine Impfmöglichkeit, doch kann durch Schutzkleider vorgebeugt und bei einer Infektion mit Antibiotika dagegen angegangen werden , sofern genug früh erkannt.

So helfen Sie Ihrem Kind

▲ Zur Vorbeugung lange Kleider tragen. Hosen in die Socken stecken. Insektenabwehrende Mittel aus der Drogerie.

▲ Kontrollieren Sie nach einem Besuch im Freien die Haut Ihres Kindes. Zecken bevorzugen dünne und warme Hautstellen, deshalb sollten Sie vor allem die Haut unter den Armen, in den Kniekehlen, am Hals, auf dem Kopf und im Schritt besonders gründlich untersuchen.

▲ Halten Sie eine Zeckenzange mit einer Anleitung zur korrekten Entfernung bereit und entfernen Sie die Zecke damit so rasch wie möglich, da sich Krankheitserreger acht bis zwölf Stunden nach dem Stich im Blut ausbreiten.

▲ Desinfizieren Sie die Einstichstelle

▲ Tragen Sie Zeckenstiche in die Agenda ein und kontrollieren Sie die Stelle laufend oder spätestens nach 10 bis 14 Tagen nochmals.

 

Mittel aus der Drogerie

▲ Zeckenschutzspray

▲ Homöopathie: Apis mellifica, Helleborus

▲ Zeckenzange

▲ Mittel zum Desinfizieren nach dem Stich

▲ Spagyrische Essenzen für die Nachbehandlung

Wann zum Arzt?

▲ Wenn die betroffene Stelle nach einigen Tagen Entzündung aufweist (Rötung, Schmerzhaftigkeit, Schwellung).

▲ Wenn sich vom Ort des Stiches eine meist blasse Rötung ausdehnt (Erythema migrans,  Zeichen einer Borreliose, mit Antibiotika behandelbar).

▲ Bei Fieber, starken Kopfschmerzen oder anderen grippeähnlichen Symptomen wie Schwäche oder Gliederschmerzen usw. (Zeichen einer Hirnhautentzündung).